Das Gut erstreckt sich über 24 Hektaren, davon sind 7 Hektaren Reben, die wir als Familienbetrieb kultivieren.
Der tiefe, lehmige und kalkhaltige Boden begünstigt die Entwicklung von fruchtigen und gerbstoffreichen Weinen.
Auf der Suche nach hoher Qualität haben wir seit 1980 Sangioveser-Klone ausgewählt und gepflanzt. Als einzigen Dünger verwenden wir kompostierten Mist und als Schädlingsbekämpfungsmittel Schwefel gegen Mehltaul (oïdium) sowie eine Mischung aus Lehm, pflanzlichen Extrakten und Steinmehl (poudre de roches) gegen den Mehltau. Seit 1983 sind wir ein "Bio"-zertifizierter Betrieb. Um Weine zu erhalten, die durch den reichen Gehalt und die Qualität der Traube begeistern, begrenzen wir die Eingriffe auf die Trauben und den Wein so weit als möglich. Diese Arbeit beginnt beim rigorosen Schnitt, damit begrenzen wir den Ertrag auf 35 bis 45 Hektoliter pro Hektare. Bei der Lese von Hand, werden die Trauben in kleinen Kisten eingesammelt, damit sie unbeschädigt in den Keller gelangen. Hier werden sie unverzüglich gekeltert. Die Temperatur und die Oxydierung des Weinmostes wird genauestens kontrolliert, um eine optimale alkoholische Gärung zu erlangen. Wir arbeiten ohne Zugabe von Hefe, weil wir überzeugt sind, dass der Gehalt und die Komplexität der Weine verbessert wird durch die natürlichen Hefepopulationen, die sich auf den Beeren befinden. Unsere eigene Erfahrung bestätigt dies.
Nur am Ende der malolaktischen Gärung und beim Abfüllen geben wir eine schwache Dosis von wasserfreier schwefliger Säure zu, ohne dabei die Normen des biologischen Anbaus zu verletzen. Unsere Weine sind ungefiltert, aber mit Eiweiss geklärt. Auf der Suche nach Qualität versuchen wir die Eigenschaften zu steigern, welche die Trauben durch die Jahreszeit erhalten, und die Unterschiede zwischen den Jahrgängen hervorzuheben. Wir vermeiden also jegliche Korrektur des Weinmosts und des Verschnitts. Indem wir eine strenge Auswahl treffen, produzieren wir verschiedene Weine entsprechend den Eigenschaften der Trauben.